Einmalerläge treiben Prämienaufkommen in Österreich


Das Prämienwachstum auf dem österreichischen Versicherungsmarkt setzte sich nach der positiven Trendwende im Jahr 2013 auch 2014 fort. Vor allem aufgrund eines kräftigen Anstiegs im Bereich der Einmalerläge verzeichnete die Versicherungswirtschaft 2014 ein Gesamtplus von 3,3 Prozent. Für 2015 wird allerdings ein Rückgang der Einmalerläge und nicht zuletzt deshalb auch ein geringeres Gesamtwachstum erwartet.

Das laufende Prämienaufkommen in der Lebensversicherung sinkt weiter (2014: minus 3,9 Prozent). UNIQA hat daher im Jahr 2014 ein neues Lebensversicherungsprodukt mit Vorteilen für Kunden und Versicherer aufgelegt und verspricht sich davon auch neue Impulse für den Versicherungsmarkt.

Der Schaden- und Unfallsektor zeigte 2014 ein positives Prämienwachstum von 2,8 Prozent. Die Sparte Kfz-Haftpflicht stagnierte bedingt durch eine Abnahme der Kfz-Zulassungen, während die Sparte Kasko weiterhin stark zulegt. Für 2015 ist in der Schaden- und Unfallversicherung mit einer Seitwärtsbewegung zu rechnen, wobei die Unfallversicherung die 1-Milliarden-Euro-Grenze überschreiten dürfte.

Auch in der Krankenversicherung fielen die Zuwächse 2014 mit einem Plus von 3,3 Prozent etwas schwächer aus als in den Vorjahren – ein Trend, der sich 2015 fortsetzen dürfte. Die Krankenversicherung wächst kontinuierlich stärker als der Schaden- und Unfallbereich mit stabilen Wachstumsraten um die drei Prozent.

Die Versicherungsdurchdringung – der Anteil des Prämienaufkommens am Bruttoinlandsprodukt – wird nach rückläufiger Entwicklung im Jahr 2015 wieder moderat anziehen, bleibt aber weiterhin unter dem europäischen Schnitt.

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